WP Teil 3

WordPress Anleitung

Plugins und Themes

Themes………………………………………………………………………………………………………………………….. 2

Plugins…………………………………………………………………………………………………………………………… 3

SICHERHEIT………………………………………………………………………………………………………………. 3

Antispam………………………………………………………………………………………………………………….. 3

Sicherheits-Tools………………………………………………………………………………………………………. 4

Complianz | GDPR/CCPA Cookie Consent – Cookiebanner…………………………………………… 4

 VERANSTALTUNGEN…………………………………………………………………………………………………. 4

The Events Calendar…………………………………………………………………………………………………. 4

Events Manager……………………………………………………………………………………………………….. 4

ERWEITERUNG DER BEITRÄGE UND BLÖCKE…………………………………………………………… 5

Spectra…………………………………………………………………………………………………………………….. 5

Twentig…………………………………………………………………………………………………………………….. 5

CSS Animations for Gutenberg Blocks………………………………………………………………………… 5

FSM Custom Featured Image Caption………………………………………………………………………… 5

LIGHTBOX………………………………………………………………………………………………………………….. 5

FancyBox for WordPress…………………………………………………………………………………………… 5

Meow Lightbox………………………………………………………………………………………………………….. 5

KONTAKTFORMULAR Contact Form 7………………………………………………………………………. 6

SUCHMASCHINENOPTIMIERUNG………………………………………………………………………………. 7

Yoast SEO……………………………………………………………………………………………………………….. 7

RankMath………………………………………………………………………………………………………………… 7

BILDERGALERIE………………………………………………………………………………………………………… 7

Metaslider……………………………………………………………………………………………………………………. 7

Visual Portfolio…………………………………………………………………………………………………………….. 7

 STATISTIKEN……………………………………………………………………………………………………………… 8

WP Statistics und Matomo Analytics……………………………………………………………………………. 8

SONSTIGES……………………………………………………………………………………………………………….. 9

Under Construction……………………………………………………………………………………………………. 9

Sticky Menu (or Anything!) on Scroll……………………………………………………………………………. 9

Simple Custom CSS and JS………………………………………………………………………………………. 9

Ordnung in die Mediathek………………………………………………………………………………………….. 9

Mehrsprachigkeit………………………………………………………………………………………………………. 9

Colorlib Login Customizer………………………………………………………………………………………….. 9

Post Types Order………………………………………………………………………………………………………. 9

Mehrzweck-Plugin: Jetpack von WordPress.com………………………………………………………… 10

BACKUP UND UMZUG………………………………………………………………………………………………. 10

Datensicherung………………………………………………………………………………………………………. 10

Website Umzug………………………………………………………………………………………………………. 10

Umzug einer Website mit All-in-One WP Migration………………………………………………………. 11

Themes

Die WordPress-eigenen Themes twentyten bis twentytwentyfive sind mit Abstand die am meisten verwendeten. Sie sind einfach und sauber programmiert, allerdings vom Design her deutlich in die Jahre gekommen. Heute werden Themes mit etwas mehr Pepp verlangt.

Die riesige WordPress Themes-Liste zeigt ausschließlich kostenlose Themes. Allerdings handelt es sich meist um eingeschränkte Versionen von kommerziellen Themes. Und da die Liste nicht bewertet und kommentiert ist, fällt die Auswahl schwer. Bei der Auswahl des Themes gibt es viele Kriterien:

Erfüllt es die Designvorgaben und Designvorstellungen?

Für welche Bereiche und Anwendungen ist das Theme optimiert?

Funktioniert es wie erwartet, z.B. bei Header, Logo, Menüsystem, wieviele Menüs und wo, Sticky Header, Scrollfähigkeiten, Customizer Eigenschaften, Blogansicht, Footer?

Wird ein Page Builder verwendet? Welcher?

Wer entwickelt und pflegt das Theme?

Sind zukünftige Updates und Support zu erwarten? (Pro Version)  – und wieviel kostet das?

Die meisten kommerziellen Themes finden sich bei Themeforest von Envato https://themeforest.net/category/wordpress

Themeforest ist in der WordPress Szene allerdings umstritten. Einerseits, weil die Auswahl viel zu groß und unübersichtlich ist. Andererseits gibt es sehr viele kurzlebige und veraltete Themes, die nicht mehr weiter gepflegt werden. Oft stehen kleinere Agenturen oder Entwickler dahinter, die schon bald wieder aufgegeben haben. Man sollte genau nachforschen, wer die jeweiligen Theme Entwickler sind. Die hier meistverkauften Themes sind Vielzweck-Themes mit einem Page Builder, denn nur damit lässt sich die gewünschte Flexibilität für Nichtprogrammierer erreichen. Das ist der aktuelle Trend – es geht in Richtung Drag and Drop Baukästen.

Auch die WordPress Entwickler schließen sich diesem Trend an und haben für WordPress ab Version 5 einen Page Builder entwickelt. Diesen nennen sie Block-Editor b.z.w. Gutenberg und er ist seitdem der WordPress Standard. Darüber hinaus wird seit Version 6 der neue Site-Editor entwickelt.

Der große Programmier- und Wartungsaufwand für gute Themes bedeutet, dass sie kaum mehr von einzelnen Entwicklern gemacht werden, sondern es sind oft internationale Agenturen.

An erster Stelle steht Avada, das nicht nur ein Theme ist, sondern ein Komplettpaket mit Page Builder und zahlreichen Erweiterungen. Das Paket erfordert einigen Einarbeitungsaufwand, man kann damit aber relativ einfach die unterschiedlichsten WordPress Sites gestalten.

Ein ähnliches Komplettpaket ist Divi von Elegant Themes. Hier habe ich erstmals die Option gesehen, Texte direkt im Frontend zu editieren, ohne dass sich das Backend öffnet.

Ich erwähne Divi auch es deshalb, weil die deutsche Agentur DI – Designers Inn das

Divi-Paket verwendet und damit Designs macht, die an deutsche Bedürfnissen orientiert sind. DI ist für Einsteiger besonders interessant, weil es hier sehr viel Hilfe in Schrift und Videos gibt, sowie ausführliche Seminare. Allerdings ist DIVI die Eigenentwicklung einer großen amerikanischen Firma, die international agiert: Elegant Themes. Dieses System, wie auch viele andere Page Builder, hat sich allerdings von der aktuellen WordPress Entwicklung mit Block-Editor und

Page-Editor abgespalten. https://designers-inn.de/wordpress-themes-deutsch

Sehr empfehlenswerte deutsche Themes mit gutem, klaren Design gibt es bei Elmastudio.

Das deutsche Entwicklerpaar lebt in Neu-Seeland und bietet dennoch guten deutschsprachigen Support. Die bisher angebotenen Themes werden allerdings nicht mehr weiter gepflegt. Elmastudio konzentriert soch voll auf Block-Themes mit dem neuen Website-Editor und außerdem mit einem neuen bunten Design. https://www.elmastudio.de/wordpress-themes

Die Themes von ThemeZee sind sehr gut programmiert und bieten einen leichten Einstieg, so dass ich sie gerne auch in meinen Kursen verwendet habe: ThemeZee (Magazin Themes).

Gute internationale Highend-Themes mit kostenloser Version:

Sydney         Classic-Theme

Ocean WP    Classic-Theme

Hestia           Classic-Theme

Kadence WP  Classic-Theme, modern, Starter-Templates, gute Einstieghilfen

Neve             Classic-Theme, gibt es auch als Block-Theme

Inspiro          Classic-Theme, parallel dazu gibt es das Block-Theme Inspiro Blocks)

Storefront    Classic-Theme für Shops)

Hello             für den Pagebuilder Elementor

Blocksy          Block-Theme Green Shift Block-Theme

Plugins

sind Erweiterungen für WordPress. Sie werden in der Regel von Agenturen, Firmen und freien ProgrammiererInnen entwickelt und veröffentlicht. Es gibt geschätzt um die 100.000 Plugins.

Für eine WordPress Website sollte man nicht mehr als 20 davon verwenden. Das WordPress

Plugin Verzeichnis ist im Backend unter dem Menüpunkt Plugins zu finden. Von hier können Plugins direkt installiert werden. Das gleiche Verzeichnis gibt es auch auf der Website de.wordpress.org. Hier gibt es zu den Plugins ausführlichere Infos. Hauptbedingung zur Aufnahme eines Plugins in die Liste ist, dass es kostenlos sein muss. Außerdem darf es nicht veraltet sein. Die meisten Plugins sind abgespeckte Versionen von kostenpflichtigen Pro-Versionen. Viele lassen sich aber auch in der freien Version gut verwenden.

SICHERHEIT

Antispam

International ist das Plugin Akismet sehr verbreitet. Es ist in jeder WordPress-Installation von Anfang an installiert. Leider verarbeitet es alle von Usern als Kommentar eingegebene Daten auf externen Servern in den USA. Das ist aber nach deutschen Datenschutzrecht nicht erlaubt.

Als Alternative wird daher häufig Antispam Bee genannt. Hier gibt es allerdings Einstellungen, die man beachten sollte. Es dürfen keine IP-Adressen an eine öffentliche Spamdatenbank gesendet werden. Die Option „Kommentare nur in einer Sprache zulassen“ darf ebenfalls nicht aktiviert werden, da hier der Kommentartext an Google gehen würde.

Details zu diesem Thema finden Sie hier: https://www.wp-wartung24.de/datenschutz-vorsicht-vor-diesen-plugins

Sicherheits-Tools

Der wirksamste Schutz gegen Login-Angriffe sind Tools, die Brute-Force-Attacken blockieren.

Das sind Angriffe von Programmen (Bots), die in kurzer Zeit sehr viele Login-Versuche machen.

Es gibt Plugins, die das unterbinden. Allerdings muss in den Einstellungen dieser Plugins ein Abgleich der IP-Adressen mit externen Datenbanken abschaltbar sein. Denn dann werden ungekürzte IP-Adressen nach USA versendet, was in Deutschland nicht erlaubt ist.

Es gibt große Sicherheitstools wie iThemes Security, All In One WP Security & Firewall  und Wordfence Security. Diese sind aber sehr unübersichtlich, und es ist auch nicht bekannt, wie weit ihr Datenschutz geht. Ich empfehle eher kleinere Tools wie Brute Force Login Protection oder Limit Login Attempts, bzw. Limit Login Attempts Reloaded.Außerdem kann man auf umständliche Art über einen FTP-Zugang oder das Plugin Filemanager einen .htaccess-Passwortschutz einrichten, der das WordPress Verzeichnis zusätzlich mit einem Passwort schützt.

Weitere Infos hier: https://www.fc-hosting.de/wordpress/bruteforce-schutz-wordpress.php https://raidboxes.de/massnahmen-gegen-brute-force-attacken Ausführlicher: http://blogvault.de/so-schuetzen-sie-ihr-wordpress-vor-hackern

Complianz | GDPR/CCPA Cookie Consent – Cookiebanner

Jede Webseite, die Tracking-Cookies verwendet, benötigt einen Cookiebanner, der die Einwilligung in die Datenverfolgung regelt. Complianz ist ein Cookie Banner mit ausführlichem Fragebogen, einer Cookie-Analyse, vielen Einstellungen und sehr vielen Tipps.

Tracking-Cookies werden vor allem für Statistik-Tools und bei Shops für Werbung verwendet. Aber auch bei einigen Plugins. Complianz führt einen detaillierten Cookie-Check durch und hilft beim Erstellen einer Datenschutzseite.

Einen eigenen Cookie-Check kannst du auch mit diversen Browser-Plugins machen. WordPress selbst verwendet Cookies vor allem für das Backend.

VERANSTALTUNGEN

The Events Calendar

Sehr beliebtes erweiterbares Veranstaltungs-Plugin. Schon nach wenigen Minuten einsetzbar. Die PRO Version bietet weitere Event-Ansichten und Ticketverkäufe.

Events Manager

ist komplexer, hat noch mehr Funktionen. Die Veranstaltungen können als Kalender, als Beitragsübersicht und als Einzelbeiträge angezeigt werden. Die Konfiguration und vor allem die Arbeit am Layout nimmt einige Zeit in Anspruch. Dabei reicht die kostenlose Version völlig aus.

ERWEITERUNG DER BEITRÄGE UND BLÖCKE

Spectra

Dies ist ein Multitool als Erweiterung für WordPress Blöcke. Es stammt von der erfolgreichen

Webentwickler-Firma Brainstorm force in Pune, Indien. Bekannt geworden durch das Astra Theme, das über 1 Million User hat. Spectra bietet vor allem Blöcke für Post Grid (Beiträge Raster), Galerien und Slider, vorgefertigte Listen und ein einfaches Kontaktformular. Es setzt sich tief in das WordPress Blogsystem, was auch ein Problem sein kann. Aber man erspart sich dadurch mehrere weitere Plugins.

Twentig

Erweiterung für WordPress Blöcke und den Website-Editor mit Templates für die Twenty Twenty-Four und Twenty-Five Themes.

CSS Animations for Gutenberg Blocks

Baut Animationsfunktionen in die Gutenberg Blöcke ein. Damit können die eingeblendet und ins Bild geschoben werden. Damit lassen sich dynamisch wirkende Websites erstellen.

FSM Custom Featured Image Caption

ermöglicht die Konfiguration von Beitragsbildern. In der Mediathek erzeugte Beschreibungen können damit im Beitrag unter dem Beitragsbild angezeigt werden. Außerdem kann das Beitragsbild auf nicht sichtbar geschaltet werden.

LIGHTBOX

FancyBox for WordPress

Lightbox Plugin, zeigt eine Lightbox Slideshow bei Bildern, die einen Link zur Bildadresse haben.

Meow Lightbox

zeigt eine Lightbox Slideshow mit allen Bildern eines Beitrags oder einer Seite.Sehr einfach zu konfigurieren.

KONTAKTFORMULAR Contact Form 7

Das am meisten verwendete Kontaktformular mit zahlreichen Features und Erweiterungen. Die Formulare werden mit einem einfachen Skript erstellt. Ein Link zur Dokumentation führt zu weiteren vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten. Außerdem gibt es viele, zum Teil kostenpflichtige Plugins mit Profifeatures wie das Ablegen von Userdaten in der WordPress Datenbank und automatisches Double-Opt-In. Hier ein Beispiel für eine Konfiguration mit zusätzlichem Radio Button, Quiz und Opt-In (Datenschutz):

<label> Ihr Name*

    [text* your-name autocomplete:name] </label>

<label>  Ihre E-Mail-Adresse*

    [email* your-email autocomplete:email] </label>

<label> Telefon

[tel telefon-1] </label>

<label> Betreff*

    [text* your-subject] </label>

<label>  Nachricht

    [textarea your-message] </label>

<label> Wie haben Sie von uns erfahren?

[radio radio-855 use_label_element default:1 „Über die Websuche“]</label>

<label>[radio radio-855 „Aus einer Werbung“]</label>

<label>[radio radio-855 „Von Bekannten“]</label>

<label>[radio radio-855 „Sonstiges“]</label>

<label>Ich bin kein Computer*

[quiz quiz-834 „drei mal 5|15“ „5 zum Quadrat|25“]</label>

[acceptance acceptance-60] Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin mit der Verarbeitung meiner Daten einverstanden [/acceptance]

[submit „Senden“]

* = Pflichtfeld

SUCHMASCHINENOPTIMIERUNG

Yoast SEO

ist das beliebteste Plugin für Suchmaschinenoptimierung. Es verbessert die Website nicht automatisch, sondern gibt viele Tipps und enthält Felder zum Eintragen der Beschreibung und der Stichwörter (Metatags). Allerdings versucht es einen ständig an der Hand zu führen und hat nach Einrichtung der Webseite und Beachtung aller Tipps keinen großen Wert mehr, wenn man nicht die kostenpflichtige Version abonniert. Mindestens sollte man die Meta-Tags befüllen, was in WordPress standardmäßig nicht vorgesehen ist.

RankMath

ist ein relativ neues SEO-Plugin, das vor allem in Fachkreisen gern verwendet wird. Es ist trotz vieler Funktionen übersichtlich und gut zu bedienen. Hat bereits in der Free Version den gleichen Funktionsumfang wie Yoast SEO Pro. Beide Plugins ermöglichen die für SEO wichtigen Sitemaps und Descriptions.

BILDERGALERIE

Metaslider

Eines der am meisten verbreiteten Galerieplugins. Es ist allerdings in der kostenlosen Version  eingeschränkt. Die Bedienung ist im Vergleich zu anderen Galerien sehr einfach und weitgehend selbst erklärend. Dennoch hat es viele Konfigurationsmöglichkeiten.

Visual Portfolio

Der kostenlose Visual Portfolio für WordPress von _nk ist ein Multitool für Galerien und Slider. Es ist kompatibel zum Gutenberg Page-Builder. Die entsprechenden Blöcke können direkt im Editor ausgewählt werden und haben im rechten Seitenmenü zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten.

Es können Bilder aus der Mediathek oder Posts mit Vorschaubildern aus Seiten, Beiträgen (Beitragsbilder) und Portfolios verwendet werden, mit zahlreichen Auswahlfiltern und vielen Effekten.

Die „Tiles“ genannten Vorschaubilder können sehr unterschiedliche Anordnungen haben: Quadrate, Justified, Masonry, Slider, sowie Posts Tiles. Eine Besonderheit des Tools ist die automatische detailliert einstellbare Beschneidungsfunktion zum Generieren von gut geordneten Bildanordnungen. Das kleine _nk Team kommt aus Armenien. Deren Website visualportfolio.co zeigt die modernen innovativen Features des Plugins.

Die Vielzahl der Möglichkeiten macht die Konfiguration bisweilen unübersichtlich, lässt aber auch viel Spielraum zum Ausprobieren. Für noch mehr Features gibt es eine Pro-Version.

Ein Wehrmutstropfen ist die ausschließlich englische Sprache des Plugins.

Beispielkonfiguration für ein Visual Portfolio Carousel (Slider mit Beiträgen):

  1. Alle Beitragsbilder sollten auf das gleiche Großenverhaltnis skaliert sein.

Zum Beispiel 2:1, also 1200 x 600 px, oder 1000 x 500 px.

  • Carousel als Block auswahlen
  • Im Block-Kontextmenu rechts oben:

Content Source: POSTS / Post Settings: POST / Taxonomies: Reise / Order by: Date

  • Layout – Items – Items Settings:

CAROUSEL

Effect: Slide / Speed: 0 / Autoplay: 0 / Item Height: Auto / Slider per View: 2 oder 3 / √ Free Scroll / √ Display Arrows / Gap: 5

  • Bottom – Pagination: √ Hide on Reached End
  • Items Style:

CLASSIC

√ Display Title / Display Date: Hide / Display Read More Button: Always Display / mehr … / √ Display Excerpt / Excerpt Words Count: 15 / Display Overlay: Hover State Only / Overlay Background Color: #FFFFFF5E / (FFFFFF=weiß, 5E=Transparenz)

Um für den Text unter den Bildern eine grauen Hintergrund zu erhalten, muss folgender CSS Code im Customizer unter Zusätzliches CSS eingetragen werden:

.vp-portfolio__item-overlay { background-color: #dddddd; }

STATISTIKEN

WP Statistics und Matomo Analytics

WP Statistics ist ein sehr praktisches Statistiktool aus Deutschland. Es lässt sich DSGVO kompatibel einstellen und ist eine deutlich einfachere, und auch datenfreundlichere Alternative zu Google Analytics. Allerdings übertreibt das Tool mit den Userzahlen im Vergleich zu Matomo Analytics.

Letzteres wirkt etwas trockener und die gezählten User sind weniger als die Hälfte der Zahlen von WP Statistics. Beide Plugins speichern ihre Ergebnisse in der WordPress Datenbank. Es gibt darüber hinaus auch Plugins für außerhalb von WordPress installierte Programme von Matomo und Google Analytics, die externe Datenbanken (außerhalb von WordPress) verwenden. Wobei Matomo selbst gehostet werden kann, während Google Daten nach USA schickt. Diese beiden Analyseprogramme sind unabhängig von WordPress. Sie können beliebig viele Webseiten verwalten.

SONSTIGES

Under Construction

Wenn deine Website im Aufbau ist, sollte niemand die unfertige Baustelle erleben müssen. Under Construction setzt eine Vorschaltseite, die die gesamte Website blockiert. Im Backend sieht findet sich oben eine praktische  rot/grün Ampel, die anzeigt, ob das Plugin aktiv ist.

Sticky Menu (or Anything!) on Scroll

Bindet das Menü oben fest. Kann aber auch ein beliebiges anderes Element fixieren. Leider aber nur eines. Die Pro Version kann beliebig viele Elemente anpinnen.

Simple Custom CSS and JS

ist eine bewährte Erweiterung für die CSS und JavaScript Einbindung. In WordPress kann man an unterschiedlichen, meist gut versteckten Positionen CSS Code einbinden. Um die Übersicht zu behalten, empfiehlt es sich, den Code nur an einer einzigen Stelle zu verwalten.

Mit dem Tool kann das eigene CSS direkt in den Head- oder Foot-Bereich der Seiten oder Beiträge gebracht werden. Aber auch in eine separate Datei. Die Einbindung geschieht so, dass der CSS Code als letztes ausgeführt wird.

Ordnung in die Mediathek

Die WordPress Mediathek wird automatisch nach der Reihenfolge der Eingänge sortiert – und sonst nichts. Es gibt keine konfigurierbare Verzeichnisstruktur. Dies bietet das Plugin Real Media Library. Allerdings hat die kostenlose Version keine Unterverzeichnisse. Wenn man sehr viele Verzeichnisse anlegen will, lohnt sich die einmal bezahlbare Pro-Version.

Mehrsprachigkeit

Als bestes Plugin galt lange Zeit WPML, das allerdings kostenpflichtig ist und inzwischen Probleme mit Updates hat. Eine kostenlose Version bietet Polylang, das für kleinere Websites völlig ausreicht. Außerdem Multisite Language Switcher und Zanto (Multisite). Alle mir bekannten Sprachplugins machen einen leicht angestaubten Eindruck.

Ideal wäre ein leicht bedienbares Sprach-Plugin, das im Backend für jede Seite und jeden Beitrag Tabs für die Sprachen bietet – anstatt für jede Sprache eigene Seiten und Beiträge anzulegen.. Außerdem zum Beispiel auch für Einfache Sprache in Deutsch. Und diese automatisch übersetzt und dann noch korrigierbar ist. Ein wirklich modernes, auch für größere Projekte praktikables Plugin habe ich bisher nicht gefunden.

Colorlib Login Customizer

Konfiguration und Design des Login-Bereichs.

Post Types Order

Manuelle Änderung der Reihenfolge von Beiträgen.

Mehrzweck-Plugin: Jetpack von WordPress.com

Eines der umfangreichsten WordPress-Plugins mit etwa 40 Funktionen. Urspünglich war es nur für die User von WordPress.com gedacht. Inzwischen kann es kostenlos auf jeder WordPressSite installiert werden. Dazu benötigen Sie allerdings eine WordPress-ID, die ebenfalls kostenlos ist.

Da Jetpack für Blogseiten konzipiert wurde, ist es bei diesen besonders sinnvoll. Es gibt Funktionen wie Blog-Abo, Social-Network-Verknüpfung, Share-Buttons, Sidebar-Widgets, Offline-Monitoring, Rechtschreibung- und Grammatikprüfung im Editor. Außerdem Traffic-Check und Brute Force Schutz, Bildergalerie und Carousel.

VaultPress ist ein kostenpflichtiges Backup-Programm. Photon speichert Bilder in der WordPress Cloud (statt direkt auf dem Server). Das Kontaktformular kann nur sinnvoll in Verbindung mit dem Spamblocker Akismet verwendet werden. Da Akismet aber in Deutschland nicht datenschutzkonform ist, darf weder das Kontaktformular, noch der Brute Force Schutz von Jetpack verwendet werden! Nicht benötigte Jetpack-Funktionen kann und sollte man deaktivieren.

BACKUP UND UMZUG

Datensicherung

Alle Webhoster machen zwar automatische Datensicherungen. Das Abrufen dieser Sicherungen ist jedoch umständlich und oft mit Kosten verbunden, wenn man alle Daten einschließlich der Datenbank wiederherstellen muss. Vor allem sollte man zeitnah reagieren. Strato macht zum Beispiel tägliche Sicherungen – aber nur 7 Tage lang.

Wenn man selbst Sicherungen mit Hilfe eines WordPress Plugins macht, kann man diese auf den eigenen Rechner oder in die Cloud laden und kann auch auf ältere Versionen zurückgreifen.

UpdraftPlus ist das beliebteste Plugin für die Datensicherung. Es ist ist in der kostenlosen Grundversion völlig ausreichend. Es legt separate Backupdateien an für Datenbank, Plug-Ins u.s.w., aber speichert die WordPress-Installation selbst nicht (was auch nicht nötig ist). Es ermöglicht regelmäßige automatische Backups.

Die kostenpflichtigen Versionen haben erweiterte Features wie Cloud-Backup, Auto-Backup zu festgelegten Uhrzeiten, Server-Migration. Updraft-Plus muss dann aber jährlich umständlich (und kostenpflichtig) erneuert werden.

Website Umzug

Bei der Migration auf einen anderen Server oder eine andere Domain ist zunächst zu klären, ob sich der Domainname ändert. Falls sich nur der Server ändert, nicht aber die Domain, ist der Vorgang normalerweise einfacher, dennoch hilft auch hier ein Umzugstool erheblich (siehe unten).

Die Änderung einer bestehenden http:// Site zu https:// benötigt keinen Serverumzug, sondern nur die Änderung des Domainnamens in den Einstellungen. Anschließend muss die Website – wie auch bei jedem Umzug – intensiv auf mögliche Fehler getestet werden. Zum Beispiel kann es sein, dass Bildadressen falsch sind oder interne Links nicht gefunden werden. Links von außerhalb auf die eigene Website müssen eventuell auch angepasst werden.

Die Migration auf einen anderen Server ist manuell möglich, indem man die gesamte Website herunterlädt und außerdem die Datenbank über PHPmyAdmin herunterlädt und in die neue Datenbank hochlädt. Das Problem ist allerdings, dass die Datenbank oft falsche Pfade enthält und WordPress dann auf dem neuen Server nicht richtig funktioniert. Dazu gibt es in WordPress Datenbank Bereinigungs-Plugins, die falsche Verweise finden und ändern können.

Auch der kleine Umzug von einer Subdomain in die Hauptdomain bedingt eine Änderung aller Dateipfade. Nach dem Download der gesamten WordPress-Site wird auf dem Ziel-Server eine neue Datenbank eingerichtet und alles wieder hochgeladen. Mit über 1000 einzelnen Dateien kann das sehr lange dauern, deshalb sollte man mit einer gezippten Datei arbeiten.

Umzug einer Website mit All-in-One WP Migration

Das kostenlose Plugin All-in-One WP Migration erleichtert diese Arbeit wesentlich. Dieses Plugin ist das mit Abstand einfachste Programm für den WordPress Umzug. Es benötigt praktische keine Einstellungen und keinen besonderen Aufwand. Am längsten braucht das notwendige Down- und Upload der WordPress Website. Die kostenlose Version kann Websites mit einer maximalen Größe von 512 MB migrieren. Das sollte in den meisten Fällen genügen. Eine frische WordPress Installation hat in der Regel etwa 100 MB.

Für noch größere Websites könnte sich dann die PRO Version lohnen, denn der manuelle Aufwand für die Migration einer großen Website wäre sicherlich mehr als ein halber Arbeitstag. Website des Anbieters: https://servmask.com

Nach der Installation von All-in-One WP Migration muss zunächst einmal die Datensicherung gemacht werden. Klicken Sie dazu auf Backups und dann auf den Button CREATE BACKUP.

Sie kommen dann zu einer Find-Replace Abfrage für Textteile in der Datenbank. Damit lassen sich bei Bedarf Adressen oder Usernamen ändern. Das ist aber für die Migration normalerweise nicht nötig.

Man kann viel Platz sparen, wenn man das gesamte Medienverzeichnis aus dem Backup ausschließt, da die Bilder am meisten Mbytes benötigen. Damit bleiben Sie auch sicher unter der 512 MB-Grenze. Die Medien könnte man separat z.B. mit Updraft Plus herunterladen.

Der Schalter EXPORT TO führt zu unterschiedlichen Exportoptionen wie File, FTP oder Dropbox. Nur die File Option ist kostenlos, alle anderen sind kostenpflichtig.

Klicken Sie nun auf FILE. Nach kurzer Zeit werden Sie zum Download der Migrationsdatei aufgefordert. Diese enthält alle Dateien. Diese Backup-Datei ist zusätzlich noch im WordPress Verzeichnis auf dem Server gespeichert und kann zur Sicherheit hier verbleiben.

Das Plugin hat keinerlei weiteren Einstellungen. Automatische Sicherungen sind nicht konfigurierbar. Die Sicherungsdatei hat ein proprietäres Format (.wpress), das man nicht einfach öffnen kann. Es können also nicht Teile des Backups wiederhergestellt werden.

Achten Sie darauf, dass Sie nur genau eine WordPress Sicherung auf dem Server haben, insbesondere keine weiteren Sicherungen eines anderen Programms, wie z.B. Updraft Plus. Diese würden nämlich das Backup unnötig vergrößern.

Zur Migration loggen Sie sich in die Ziel-WordPress-Installation ein. Installieren Sie hier ebenfalls All-in-One WP Migration. Klicken Sie auf Import. Sie können nun per Drag and Drop die Sicherungsatei vom Rechner hochladen. Wenn das erledigt ist, gibt es noch eine Warnung (alle Daten werden ersetzt), dann werden Sie dazu aufgefordert, die Permalinks zweimal zu bestätigen. Dazu werden Sie sich neu in WordPress einloggen, und zwar mit den Zugangsdaten der Ursprungs-Installation! Setzen Sie die Permalinks auf ihre bevorzugte Einstellung (z.B.

Beitragsname) und bestätigen Sie zweimal. Das wars.

Wenn die Extension nicht funktioniert, gibt es folgende Tips, sowie einen Link zur Extension: https://help.servmask.com/2018/10/27/how-to-increase-maximum-upload-file-size-in-wordpress/

Außerdem muss bei einem Umzug http:// –> https:// die Adresse in den Einstellungen von WordPress manuell geändert werden, wenn das nicht automatisch erfolgt ist. Falls dann immer noch falsche http:// Adressen in der Datenbank vorhanden sind, können diese mit dem Plugin Better Search Replace geändert werden. Das kann man allerdings auch automatisch in All-inone-Migration erledigen, und zwar ganz am Anfang, bevor das Programm das Backup hochlädt.